SchlagwortLacan, Jacques

Jacques Lacan und die Sprache des Traums: Eine andere Sicht der Traumdeutung

Jacques Lacan

Seit Sigmund Freud gelten Träume als „Königsweg zum Unbewussten“, als Botschaften unseres Inneren, die in verschlüsselter Form auftreten. Freud war überzeugt, dass selbst dort, wo Träume Angst oder Unbehagen hervorrufen, im Kern die Erfüllung eines Wunsches steht. Der französische Psychoanalytiker Jacques Lacan (1901–1981) knüpfte an diese Idee an, verschob jedoch den Akzent grundlegend. Für ihn...

Das Haus, das Gerüst und das Ich: Traumdeutung eines inneren Konflikts

Rohbau mit Gerüst

Es ist keine Seltenheit, dass Menschen in bestimmten Lebenssituationen immer wieder die gleiche Art von Traum haben. Diese Wiederholungen sind mehr als bloße Zufälle – sie sind Hinweise darauf, dass unser Unterbewusstsein uns etwas Wichtiges zu sagen hat und sich dabei einer eigenen Ausdrucksweise bedient, einer symbolischen Sprache, die uns bedeutsame Botschaften übermitteln möchte. Eine Frau...