Träume sind eine seltsame Angelegenheit. Sie entziehen sich der Logik, sprechen in Symbolen, und doch – wie Irvin D. Yalom in seinem bemerkenswerten Roman „Und Nietzsche weinte“ zeigt – können sie die tiefsten Wahrheiten über uns selbst offenbaren. Man könnte meinen, ein Roman, der Philosophie, Psychotherapie und Fiktion verbindet, wäre schwerfällig, gar belehrend. Doch Yalom gelingt es, diese...
