SchlagwortKollektives Unbewusstes

Das Unbewusste verstehen – Perspektiven aus Psychologie und Spiritualität

Unterbewusstsein

Ich habe kürzlich einen Vortrag über das Unbewusste besucht. Thema des Abends war „Auf den Spuren des Unterbewusstseins“. Zu Beginn stellte die Referentin dem Publikum eine interessante Frage: „Was bedeutet für Sie das Unterbewusstsein?“ Die Zuhörer sollten spontan zurufen, was sie persönlich mit diesem Begriff verbinden. Erstaunlich war für mich, wie unterschiedlich die Einwürfe der Anwesenden...

Morphische Felder und das kollektive Unbewusste: Eine Verbindung?

Morphogenetische Felder

Gibt es eine Brücke zwischen der Theorie der morphischen Felder des Biologen Rupert Sheldrake und dem von Carl Gustav Jung entwickelten Konzept des kollektiven Unbewussten? Auf den ersten Blick scheinen beide Ideen aus verschiedenen Welten zu stammen – hier die Biologie mit einem spekulativen Ansatz, dort die Tiefenpsychologie. Und doch kreisen sie um ein ähnliches Motiv: die Vorstellung eines...

Die Pegasus Quelle: Ein archetypischer Traum im Licht von C.G. Jung

Pegasus Quelle

Viele Träume verweben die Eindrücke des Tages, spiegeln Gespräche, Erlebnisse oder kleine Sorgen wider und erscheinen wie ein Echo des Alltags. Man erkennt darin vertraute Orte, Menschen oder Probleme, mit denen man ohnehin zu tun hat. Doch dann gibt es jene anderen Träume, die sich sofort von der Masse abheben. Sie tragen eine besondere Färbung, sind durchdrungen von starken Bildern, die nicht...

Amplifikation nach C. G. Jung – Träume deuten mit Symbolen und Mythen

Amplifikation

Träume sind voller lebhafter Geschichten, rätselhafter Bilder und intensiver Gefühle. Am Morgen bleibt aber oft die Frage: Was wollte mir dieser Traum mitteilen? Der Schweizer Psychologe Carl Gustav Jung entwickelte mit der sogenannten Amplifikation eine interessante Methode, um die Bedeutung von Traumbildern durch kulturelle, mythologische und archetypische Bezüge zu vertiefen. Ziel ist es...

Carl Gustav Jung und die verborgene Sprache der Träume

Carl Gustav Jung

In den 1920er Jahren saß eine junge Frau Carl Gustav Jung gegenüber und erzählte ihm von einem lebhaften Traum: Sie habe ein kostbares goldenes Skarabäus-Amulett geschenkt bekommen. Die Patientin war eine hochintellektuelle, eher rationale Persönlichkeit, mit der Jung bis dahin nur schwer therapeutische Fortschritte erzielen konnte. Jung hörte ihr aufmerksam zu – da klopfte es leise am Fenster...